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Buchstabe B

B

Hauptzeichen für Reisewagen 2. Klasse

Bahn TV

Mitarbeiterfernsehen der Deutschen Bahn Fernsehsendungen zum Thema Eisenbahn finden Sie hier Eisenbahn im TV.

Bahnbetriebswerk

Anlage zur Behandlung und Unterhaltung der Triebfahrzeuge. Ein B. dient der Auffüllung der Brennstoffvorräte (Bei Dampf- und Dieselloks), dem Abstellen sowie dem wieder Einsatzbereitmachen der Loks. Je nach Art des BW’s sind verschiedene Einrichtungen vorhanden. Die heutigen Diesel- und Elektrolok-BW’s dienen hauptsächlich zum Abstellen und Reparieren der Fahrzeuge.

Bahnpostwagen

Wagen der Bundespost, in dem Briefe, Pakete etc. transportiert werden. Das Sortieren der Post findet während der Fahrt statt.

BahnTV

Mitarbeiterfernsehen der Deutschen Bahn Fernsehsendungen zum Thema Eisenbahn finden Sie hier Eisenbahn im TV.

BASA

Abkürzung Bahnselbstwählanschluss, ehem. bahneigenes Telefonnetz das Netz gehört inzwischen zu Arcor

Bauart und Achsfolge

1= eine im Hauptrahmen gelagerte Laufachse
1'= eine vom Hauptrahmen unabhängige Laufachse
2'= zwei, in einem Drehgestell vereinigte Laufachsen
A= eine angetriebene Achse im Hauptrahmen
B= zwei miteinander gekuppelte Antriebsachsen im Hauptrahmen
C= drei miteinander gekuppelte Antriebsachsen im Hauptrahmen
D= vier etc.
B'= zwei miteinander gekuppelte Treibachsen, die in einem Drehgestell laufen
Bo= zwei einzeln angetriebene Achsen in einem Rahmen
Bo'= zwei einzeln angetriebene Achsen in einem Triebgestell
B'B'= je zwei miteinander gekuppelte Treibachsen in zwei verschiedenen Drehgestellen
Beispiele (o=Laufachse, O=Treibachse): 1A1 oOo (Adler)
2B ooOO (Die General USA)
2'C1' ooOOOo (BR 01)
2C2 ooOOOoo (Hudson J-3a USA)
1'D1' oOOOOo (BR 41)
2DD2 ooOOOOOOOOoo (Big Boy USA)

Bei Dampflokomotiven wird nach der Angabe der Radsatzanordnung vermerkt:
- die Dampfart (h=Heißdampf, n=Naßdampf),
- die Zahl der Zylinder,
- die Art der Dampfdehnung (ohne Zeichen=einfach Dampfdehnung, v=Verbundwirkung).
Bei Tendern folgt nach der Angabe der Radsatzanordnung der Buchstabe "t" und das Fassungsvermögen des Wasserkastens in m³.
Siehe: Innenbogenweiche

Baureihe

Bezeichnung zur Unterscheidung der Triebfahrzeuge nach wichtigen Punkten; z.B. der Art: Dampf-, Diesel-, E-Lok..., sowie der Ausführung. Abkürzung BR.

Baureihenbezeichnungen bei Dampflokomotiven

Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) führte 1925 Baureihenbezeichnungen ein:01 bis 19 Schnellzuglokomotive 20 bis 39 Personenzuglokomotive 40 bis 59 Güterzuglokomotive 60 bis 79 Schnellzug- und Personenzugtenderlokomotive 80 bis 96 Güterzugtenderlokomotive 97 Zahnradlokomotive 98Lokalbahnlokomotive 99 Schmalspurlokomotive

BBÖ

Epoche II-Abk. der Bundesbahnen in Österreich (bis 1938); Vorläufer der ÖBB

BD

1.) Abk.: Bundesbahndirektion der DB
2.) Hauptzeichen für Reisezugwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil

BDZ

Abkürzung für Bulgarische Staatsbahnen.

Bekohlungsanlage

Teil eines Dampf-BW’s. Dient dem Auffüllen des Tenders einer Dampflok mit Kohle. Die Kohle wird vor dem Bekohlen abgewogen.

Besandungsanlage

Teil des BW’s, der zum Auffüllen der Sandbehälter von Loks mit Streusand dient.

Betra

Abkürzung für Betriebs- und Bauanweisung

Bf

Abkürzung für Bahnhof

Bfo

Abkürzung für Bahnhofsfahrordnung

Bk

Abkürzung für Blockstelle
Siehe: Blockstelle

Bksig

Blocksignal

Blockstelle

Bahnanlage, die eine Blockstrecke begrenzt. Eine Blockstelle kann zugleich als Bahnhof, Abzweigstelle, Überleitstelle, Anschlussstelle, Haltepunkt, Haltestelle oder Deckungsstelle eingerichtet sein.
Siehe: Bk

BLS

Abk.: Bern-Lötschberg-Simplon-Eisenbahn

BoBo

Achsfolgebezeichnung für zwei Drehgestelle mit jeweils zwei einzelnangetriebenen Achsen, eigentlich Bo'Bo'
Siehe: Bauart und Achsfolge

Bogenweiche

Weiche mit zwei gekrümmten Zweigen, wegen der Seltenheit der Außenbogenweiche meist kurz für Innenbogenweiche

Bombardier

Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Dienstleistungen. Das breite Produktangebot umfasst Schienenfahrzeuge für den Personenverkehr, komplette Schienenverkehrssysteme, Lokomotiven, Güterwagen, Antriebstechnik und Zugsteuerung sowie Signaltechnik und -systeme. Am 1. Mai 2001 übernahm Bombardier Transportation mit der Adtranz eines der grössten Unternehmen in der internationalen Schienenverkehrsindustrie.
Siehe: Adtranz

Booster

meist in ein Drehgestell eingebautes Zusatztriebwerk, das dem kurzzeitigen Leistungszuwachs dient - etwa beim Anfahren. Der Booster war bei US-amerikanischen Loks verbreiteter als hierzulande.

Borsig

ehemalige Lokomotivfabrik in Berlin

Boxpok-Rad

gelochtes Scheiben-Lokrad, das für höhere Achslasten konstruiert wurde.

BR

1. Abkürzung für British Railways: Britische Eisenbahnen.
2. Abkürzung für Baureihe

Bremszettel

Dokument für den Lokführer mit Angaben über Wagenanzahl und Zugmasse

Bstg

Abkürzung für Bahnsteig

Bubikopf

Spitzname der Tenderlok BR 64

Buchfahrplan

Der Buchfahrplan ist der Fahrplan des Triebfahrzeugführers. Hier sind sämtliche auf der Strecke gelegenen Bahnhöfe, Haltepunkte und Blocksignale aufgeführt. Dabei steht die Ankunftszeit, die Abfahrtzeit und sonstige Informationen wie Gefälle der Strecke, besondere Signale andere Besonderheiten, z.B. Hinweise auf Oberleitungssignale oder Frequenzen für den Zugbahnfunk.
Siehe: EBuLa, La

Bügel

salopper Audruck für den Dachstromabnehmer bei E-Loks, Fachausdruck = Pantograph

Bügeleisen

Spitzname für meist 3-achsige Klein-E-Lok mit abgeschrägten Vorbauten

Bügelfalten-Lok

Spitzname der DB E-Lok 10 mit stömungsgünstigem Lokkasten

Bw

Abk.: Bahnbetriebswerk
Siehe: Bahnbetriebswerk

Bww

Bahnbetriebswagenwerk, Wartungs- und Reparaturstätte für Wagen
Gefunden beim Eisenbahn-Webkatalog.
http://www.eisenbahn-webkatalog.de